Sonntag, 28. Juni 2009

"Hunde haben Herrchen - Katzen Personal"

Eine britische Studie hat ergeben, dass Hunde intelligenter seien als Katzen. In einem Versuchsaufbau, bei dem Leckerlies unter Plastikhauben versteckt waren, hätten Hunde eher begriffen, welche Schnur zu ziehen wäre, damit Hund ans Fressen kommt.*
Daraus zieht der britische Durchschnitts-Forscher Schlüsse über die Intelligenz von Hund und Katz.
Okääääy.

Dazu folgende kleine Begebenheit aus dem schwarz-weißen Alltagsleben:
Dose mit Katzenleckerlies steht auf dem gut 1,5 m hohen Gefrierschrank.
Katze Schwarz springt auf Gefrierschrank und wirft Dose herunter.
Katze Weiß schleppt Dose weg und gnibbelt feststitzenden (!!!) Deckel heraus.**
Katze Schwarz und Weiß fressen Leckerlies.
Menschenfrau entsorgt fassungslos leere Dose.

Ich persönlich ziehe aus der Studie folgende Schlüsse:
Hunde lieben es Menschen zu begeistern. Katzen brauchen das nicht. Wenn sie wollten, könnten sie alles. Und was eine Katze nicht schafft, das schaffen zwei Katzen allemal. Teamwork ist das Gebot der Stunde!
Glücklicherweise sind Katzen bequem. Meistens wollen sie nicht wirklich. Immerhin liebt der Mensch das Gefühl, gebraucht zu werden. Katzen wissen das. Also lassen sie den Menschen machen. Er freut sich doch so.

Ich freue mich auch.
Weil der einzige Grund, warum Katze Weiß es nicht schafft Türen zu öffnen, darin liegt, dass sie schlicht und einfach zu schwer ist, um hoch genug zu springen.
Irgendwann wird Katze Schwarz begriffen haben, was Katze Weiß will.
Mir graut jetzt schon davor.


*nachzulesen z.B. unter
http://www.dnews.de/wissenschaft/61135/hunde-sind-cleverer-als-katzen.html

** Katze Weiß gnibbelt sogar den Verschluss vom Sonnenschirm-Ständer heraus. Ich breche mir dabei jedesmal die Finger!

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